WINZERORTE & STÄDTE

Krems – Stein

Die Doppelstadt Krems-Stein ist immer einen Besuch wert. Mit ihren liebvoll restaurierten, barocken Bürgerhäusern, historischen Fassaden und Fresken, versteckten Hinterhöfen, engen Gassen und Kirchen, gesellige Cafés und lauschige Gastgärten ladet die Stadt zum Flanieren und Verweilen ein.

Besondere Glanzstücke sind die Stadtpfarrkirche, das Steinertor, die Dreifaltigkeitssäule, die Minoritenkirche und die ehemalige Dominikanerkirche, die heute das Weinstadtmuseum beherbergt.  

 

Dürnstein & Loiben

Dürnstein mir den Winzerorten Ober- und Unterloiben gilt als einer der romantischsten Flecken entlang der Donau.

Das Städtchen Dürnstein wird von schmalen Gassen, Winzerhäusern sowie Renaissance- und Barockbauten geprägt.

Hoch über der kleinen Altstadt thront die eindrucksvolle Ruine, von der aus die gut erhaltene Stadtmauer Dürnstein bis zur Donau umfasst.

Besondere Erwähnung sollten weiters die ehemalige Kunigundenkirche und der Karner auf dem Friedhof finden.

Das Franzosendenkmal zwischen Dürnstein und Loiben erinnert an das entscheidente Gefecht vor Loiben 1805.

Die Schlacht fand zwischen den Verbündeten Österreichern und Russen gegen die Franzosen statt, die hier ihre erste Niederlage erlitten.

Noch heute kann man auf den Fassaden der Loibner Winzerhäuser Kanonenkugeln entdecken.

Darüber hinaus wird das Ortsbild v on Loiben durch den Loibenberg und weiter große Wein lagen, die von einigen der berühmtesten Wachauer Winzern bewirtschaftet werden, beherrscht.

 Jeden Donnerstag findet um 17 Uhr 30 ein historischer Spaziergang durch Dürnstein und das Stift statt.

Anschließend wird zu einem Gläschen Wein und zu einer Bummelzugfahrt über den Loibnerberg geladen.

 

Weißenkirchen

In der größten Weinbaugemeinde der Wachau verbindet sich einzigartige kulturelle Vielfalt mit traditionellem Brauchtum.

Imposant ist die Wehrkirche, die die malerischen Gässchen mit der historischen Häusern und prächtigen Lesehöfen überragt.

Das kulturelle Zentrum stellt der Teisenhoferhof dar, in dem das Wachaumuseum untergebracht ist.

Hier können die begehrtesten Werge der berühmten Wachaumaler sowie Exponate des heimischen Volks- und Brauchtums besichtigt werden.  

 

Joching & Wösendorf

Diese Klassischen Winzerdörfer mit ihren engen romantischen Gassen beheimaten die Ursprungsriede des Rieslings.

Ehemalige Lesehöfe, alte Bürgerhäuser sowie die Pfarrkirche zeugen von der einstigen Bedeutung dieser Ortschaften.  

 

St. Michael

Der verträumte Weiler mit nur wenigen Häusern und der ältesten Kirche der Wachau wird als Urpfarre der Wachau bezeichnet.

Viel gerätselt wird über die so genannten „sieben Hasen“ auf den spätgotischen Dachfirst, um deren Entstehung sich Legenden ranken.

Im Inneren der Wehrkirche finden Sie eine der Schönsten und kleinsten Orgeln Österreichs. Beliebt sind die abendlichen Kirchenkonzerte im Sommer.  

 

Spitz

Der alte Winzerort mit seinen historischen Häuserzeilen und der spätgotischen dreischiffigen Kirche ist rund um den so genannten „Tausendeimerberg“ gebaut.

Dieser legendenumwobene Berg soll den Winzern in ertragreichen Jahren tausend Eimer Wein (56000lt) bescheren.

Eine fülle von Sehenswürdigkeiten wie das Schifffahrtsmuseum, die Ruine Hinterhaus, das Alte Rathaus aus der Zeit der Gotik und das Rote Tor dokumentieren die reiche Geschichte des einst wichtigsten Handelsplatzes der mittleren Wachau.  

 

Aggsbach-Markt

Das reizvolle Dorf am linken Donauufer der oberen Wachau und zu Füßen des Jauerlings wurde hauptsächlich bekannt durch den Fund der berühmten „Venus von Willendorf“.

Die 11 cm große Fruchtbarkeitsstatue gilt als einer der wichtigsten Archäologischen Funde Österreichs. Das Original der wohlgeformten Nackten ist im Naturhistorischen Museum in Wien zu sehen.

Weitere interessante Details können Sie im Steinzeitmuseum entdecken. 

 

Emmersdorf

Emmersdorf liegt am Beginn der Wachau, direkt gegenüber des imposanten Benediktinerstiftes Melk. Sehenswert sind vor allen die Burgkirche, die spätgotgische Pfaffkirche und die von alten Bürgerhäusern umgebene Magdalenenkapelle.

 

Melk

Melk, das „Tor zur Wachau“, hat durch seine Lage an der Donau eine ganz besondere Bedeutung. Hier endet der sagenhafte Nibelungengau – hier beginnt die berühmte Wachau.

Unterhalb des mächtigen barocken Stiftes präsentiert sich ein nicht minder kunsthistorisches Juwel. Das „Alte Posthaus“, die Stadttürme, die gotische Pfarrkirche, die Sterngasse und die historischen Bürgerhäuser zeugen von der beeindruckenden Geschichte.  

 

Schönbühl-Aggsbach

Malerisch am rechten Donauufer im Dunkelsteinerwald gelegen, bietet diese Region eine breite Palette von Ausflugsmöglichkeiten.

Bekannteste Sehenswürdigkeit ist die Burgruine Aggstein, die Raubritterburg der Kuenringer.

Von kulturhistorischer Bedeutung sind auch das Schloss Schönbühl (in Privatbesitz) das Kloster Schönbühl und die ehemalige Kartause Aggsbach mit dem Kartäusermuseum.

 

Mit Maria Langegg und Maria Mauer befinden sich gleich zwei bedeutende Walfahrtskirchen in der Umgebung.

Sehenswert sind der beeindruckende Kirchenbau und die Schatzkammer in Maria Langegg sowie der holzgeschnitzte spätgotische Flügelaltar in Mauer.  

 

Mautern

Mautern liegt am rechten Donauufer am östlichen Ende der Wachau, nur wenige Kilometer von Krems. „Ein Spaziergang durch die Römerzeit“ – so kann man wohl die Besichtigung Mauterns beschreiben.

Nirgends sonst in Österreich ist auch noch so ein eindrucksvoller Rest einer römischen Befestigung wie hier. Das Römermuseum im Schüttkasten des Schlosses zeigt eine beeindruckende Sammlung der römischen Ausgrabungen.

Ebenso sehenswert ist die barockisierte Pfarrkirche mit Kreuzwegbildern von M.J. Schmidt.